Meine Reise mit "KernElemente der Psyche"

Meine Reise mit "KernElemente der Psyche"

Autor & Illustrator Jan Koppel

Ich habe soziale Arbeit in Berlin studiert, bin dann in meinen Beruf als Autor bei einem großen deutschen Magazin eingestiegen. Nebenbei zeichnete ich immer Mal wieder Comics, die ich an Familie und Freunde verschenkte. Ich hasste mein Leben nicht, aber etwas fehlte und mit der Zeit merkte ich, dass ich das fehlende "Puzzlestück" nicht außen finden konnte.

Dann stieß ich auf Instagram auf KernElemente. 

Mehrere Monate laß ich jede Story, jeden Post. Ich fühlte mich persönlich angesprochen. Und es machte etwas mit mir.

Ich spürte, dass ich nicht die volle Verantwortung für mein Leben übernahm, dass ich nicht alles tat, was möglich wäre. Ich spürte, dass da mehr in mir war und ich spürte, dass es mir mit meinem bisherigen Leben immer schlechter ging. 

Wochen vergingen. Monate vergingen. Mein Privatleben wurde mehr und mehr ein Brei an gleichen Erfahrungen, die hauptsächlich aus Arbeit und Verzweiflung bestanden.

Ich bekam Panikattacken. 

Fast zeitgleich veröffentlichte Marius (der hinter KernElemente steckt) seinen Kurs "KernElemente der Psyche".

Irgendetwas in mir machte "Klick".

Irgendetwas in mir sagte, dass das meine Chance, vielleicht sogar meine letzte Chance sein würde. Ich war einer der ersten Vorbesteller und begann sofort mit dem Kurs.

Außerdem erhielt ich von Marius die Kapitel schon, bevor sie verfügbar waren, um ihm Rückmeldungen zu geben. 

Gleichzeitig hatte ich auch Angst, denn natürlich wusste ich, dass das eine besondere Reise sein würde, die nicht immer angenehm sein würde.

In einem Kapitel, das Marius mir schickte, ging es um Harry Potter, der im 2. Teil der Saga in die "Kammer des Schreckens" abstieg, um dort Ginny zu retten.

Er benutzte dafür das Abwassersystem.

Er musste dort heruntersteigen, er musste dafür mit Schlangen reden, was dem bösen Teil in ihm entsprach, er musste sich dem Chaos und seiner Angst stellen. 

Ich stieg also hinab.

Ich begegnete meinem Basilisken, doch was ich dafür bekam, war den Kampf definitiv Wert.

Die Aufstellung mit dem inneren Kind und meinen Eltern war das Intensivste und Schönste, was ich jemals in meinem Leben erlebt habe.

Ich saß auf dem Boden in meiner Dreizimmerwohnung, mein Labrador neben mir und weinte.

Aber nicht wie ein Erwachsener.

Sondern wie ein Kind.

Es war so erleichternd, die ganze Last, der Druck, all das was in mir war und nicht gesehen wurde, fiel von mir ab.

Es war wunderschön. 

Ich brauchte ein paar Tage, um mich zu erholen, ich fühlte mich leichter, man hatte etwas von mir genommen, was ich lange mit mir herumgetragen hatte.

Zuerst fiel mir gar nicht auf, dass meine Panikattacken verschwunden waren, erst als ich auf dem Weg zur Arbeit war bemerkte ich, dass sie nicht mehr aufkamen.

Ich werde jetzt die tägliche Nacharbeit durchführen und dann das Kapitel Zukunft angehen.

Klar ist, dass meine Reise hier noch nicht vorbei ist. 

Klar ist, dass da etwas in mir war, was erkannt werden wollte und musste

Anfang Juli telefonierte ich mit Marius, um ihm meine Erfahrungen noch einmal mitzuteilen. Er sagte:

"Vertraue darauf, dass alles gut wird, wenn du den unangenehmen Weg gehst."

Ich fühlte mich bestärkt. 

Gestern kündigte ich meinen Job. 

Ich werde mich mehr auf das konzentrieren, was ich schon lange tue, nämlich illustrieren, Ideen verbinden, Worte lebendig machen. 

"KernElemente der Psyche" hat mir geholfen nicht mehr das zu glauben, was mir früher gesagt wurde, nicht mehr meinem Kopf zu glauben, der mir sagte, ich könne etwas nicht oder dürfe etwas nicht oder sollte etwas nicht. 

Sondern zu vertrauen.