18 Lügen (die dein Kopf dir vermutlich auch erzählt)

"Ich bin nicht schön genug. Ich muss anders aussehen, um gemocht, geliebt oder akzeptiert zu werden."

"Ich bin wertlos und werde nicht geliebt. Ich muss anderen irgendwie gefallen, z.B. indem ich ihnen immer helfe, nie "nein" sage, ihnen meine Anerkennung gebe, meine Meinung nicht äußere, Verantwortung für sie übernehme, ihnen etwas Materielles gebe, ihre Bedürfnisse über meine stelle usw."

"Ich muss mir Dinge kaufen und besitzen, die meinen Wert steigern. Je teurer die Dinge sind, desto wertvoller fühle ich mich. Zudem werde ich dann auch von anderen akzeptiert, gemocht oder geliebt, da ich jetzt wertvoller bin."

"Ich darf meine Gefühle nicht äußern oder zeigen. Verletzlichkeit und Schwäche werden nicht gerne gesehen. Ich mache mich angreifbar und verletzbar, wodurch ich noch mehr leide. Ich verschließe mich."

"Ich darf meine Gefühle nicht fühlen. Ich darf sie nicht spüren. Gefühle wie Angst, Wut, Groll, Zorn, Hass, Neid usw. sind nicht in Ordnung. Sobald ich sie wahrnehme, tue ich so, als ob sie nicht da wären. Ich nehme sie nicht wahr und verdränge sie. Dann sind sie verschwunden."

"Meine eigenen Träume, Ziele, Werte, Vorstellungen und Leidenschaften auszuleben ist nicht in Ordnung. Ich muss mich danach richten, was andere für richtig für mich halten. Meinen eigenen Weg zu gehen ist falsch."

"Ich muss ein Leben führen, das die Masse führt. Ich darf nicht herausstechen, weder innerlich noch äußerlich. Meine sexuelle Orientierung muss heterosexuell sein, ich muss heiraten, mindestens ein Kind bekommen, ein Haus und Auto besitzen, in einer Festanstellung arbeiten, um irgendwann Rente zu bekommen und auf diesem Weg nicht weiter auffallen." 

"So, wie ich es für richtig halte, muss es gemacht werden. Ich lasse keine anderen Möglichkeiten zu.“

 

„So wie ich bin, bin ich perfekt. Ich werde andere nur dann akzeptieren, wenn sie genauso oder ähnlich sind, wie auch ich. Da ich das Maß der Dinge bin, müssen sich andere an mir orientieren. Wer das nicht tut, ist nicht richtig.“

"Ich muss ein Roboter sein, der sich nicht nur der Leistungsgesellschaft anpasst, sondern auch in unmenschlichen Verhältnissen arbeitet, nicht seine Meinung äußert, seine Gefühle nicht zeigt, in einer perfekten Traumwelt. Ich muss mehr Leistung bringen und in dieses System passen. Notfalls mit Gewalt. Ich MUSS mich unterordnen, darf nicht auffallen oder mich gegen andere und das System stemmen."

"Ich und meine Arbeit sind extrem wichtig. Ohne mich läuft nichts. Ich muss immer verfügbar sein, soviel Arbeit, wie ich nur kann und sogar mehr. Ich muss immer über meine Arbeit nachdenken, denn ich bin mit ihr verbunden. Ich bin meine Arbeit. Mein ganzes Leben dreht sich um Arbeit und ich darf davon nicht loslassen."

"Ich muss alles, was ich tue, perfekt machen. Wenn ich meine Perfektion nicht darauf richte, ist es nicht in Ordnung. Ich darf keine Fehler machen, muss immer wieder korrigieren, auch wenn ich weiß, dass es niemals perfekt sein wird. Ich habe aber die Hoffnung, dass es vielleicht doch irgendwann perfekt sein wird."

„Was andere Menschen über mich denken ist wichtig. Ich darf sie nicht verletzen, muss ihnen gefallen, darf keine andere Meinung haben oder anderweitig negativ auffallen.“

„Ich muss erst etwas erreichen, um wirklich glücklich zu sein.“

„Ich muss Dinge besitzen, um glücklich zu sein.“

„Ich muss die Person so ändern, wie ich sie haben möchte, um glücklich zu sein.“

„Ich muss mich so ändern, wie andere/ich mich haben möchten/möchte, um glücklich zu sein.“

„Wenn ich genug Freiheit habe, werde ich endlich glücklich sein.“

 

 

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