Die Illusion: War es das, was du wolltest?

Trage die teuerste Kleidung.

Besitze Gold und Reichtum.

Dein Körper gleicht dem der Götter.

Packe hunderte Millionen auf dein Konto.

Ziehe in das Land deiner Träume.

Errichte die Villa, die alle erblassen lässt.

Schmücke dich mit den Gütern, die man Luxus nennt.

Inhaliere deine Träume, deine Begierden, deine Wünsche.

Bade dich in dem Genuss an der Spitze zu sein,

keine Konkurrenz in Sicht,

kein Wunsch mehr offen.

Baue deine Illusion auf,

damit sie dich mit einem Schlag zu Boden richten kann,

mit dem Fuß auf deiner Brust,

dem Schwert der Wahrheit an deiner Kehle,

du nach Luft schnappend,

dem Tod Nahe wie das Schwert deiner Halsschlagader,

während die Wahrheit schreit:

"War es das, was du wolltest? Bist du jetzt glücklich?"

Wenn du es nicht ertragen kannst,

dass all deine Energie,

deine Hoffnung,

deine toxischen Opfer,

zu dieser Lüge geführt haben,

wirst du zusammenbrechen, wie die Lüge selbst.

Nichts wird mehr bleiben.

Nichts hat jemals die Absicht gehabt,

dich zu erlösen.

Nichts hätte überhaupt die Fähigkeit,

dein Leid von der Kette zu lassen.

Du hast Öl mit Feuer gelöscht.

Du hast dem Löwen nur Grünzeug gegeben.

Und jetzt zerbrichst du an der Tatsache,

dass du die Wunde mit Salz heilen wolltest,

anstatt dich von Lügen fernzuhalten.

Doch jetzt weißt du es mit Gewissheit.

Packe das Schmert vor deiner Kehle

und wirf es weg.

Akzeptiere die Wahrheit.

Du bist frei.
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