Warum ein Lebensplaner so wichtig ist

Unser Gehirn kennt kein "unbekannt". Es kann sich Dinge schlichtweg nicht nicht vorstellen.

Denke jetzt beispielsweise nicht an ein fliegendes Pferd ...

es hat einen Zylinder auf ...

und macht einen Looping.

Um die Anfälligkeit unseres Gehirns auszutricksen, müssen wir unsere unbekannte Zukunft mit etwas Bekanntem füllen. 

An dem wir im besten Falle noch jeden Tag arbeiten.

Fassen wir zusammen:

1. Das Gehirn braucht Ziele (greifen nach Obst, zielen auf Tiere usw.)

2. Das Gehirn kann mit dem „Unbekannten“ nicht arbeiten.

Es hat keine Angst vor dem Unbekannten, sondern hat Angst, das Bekannte zu verlieren. Deshalb scheuen wir Neuerung.

Wenn deine Zukunft also unbekannt ist, benutzt dein Gehirn das, was bekannt ist: Die Gegenwart.

Wenn deine Gegenwart unerträglich ist, füllt es die unbekannte Lücke der Zukunft mit dieser.

Das macht dir Angst.

Je mehr du allerdings bekannte Anteile durch Planung und Hoffnung in deine Zukunft setzt, desto optimistischer und weniger ängstlich wirst du.

Dein Gehirn hat etwas Bekanntes, mit dem es arbeiten kann, anstatt das bekannte Leid in die unbekannte Zukunft zu setzen.

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