Das Konzept von Selbstbewusstsein (ist Bullshit)

1. Wenn du negative Emotionen hast, dann ist es nicht angebracht, dich stattdessen gut zu fühlen.

Denn vielleicht hast du allen Grund dazu, dich schlecht zu fühlen?

Vielleicht erbringst du keine Opfer in deinem Leben?

Vielleicht behandelst du andere schlecht?

Vielleicht vermeidest du, was du tun solltest?

Vielleicht tust du, was du vermeiden solltest?

Selbstbewusstsein bringt dich hier nicht weiter.

Es schaufelt dein Grab nur noch tiefer.

Weil es von den eigentlichen Problemen ablenkt.

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2. Selbstbewusstsein verstärkt Narzissmus.

Wie gut solltest du dich fühlen?

Du hast genauso das Recht zu existieren, wie alle anderen auch.

Nicht weniger.

Aber auch nicht mehr.

Das richtige Ausmaß an Selbstbewusstsein wäre also:

Deine Wahrnehmung über deinen Wert im Kontext einer Gruppe.

Vielleicht hättest du nämlich allen Grund in einer oder mehreren Dingen besser zu werden.

Und es ist sogar sehr wahrscheinlich.

Hältst du dich aber für den Größius, gibt es keinen Grund mehr für Wachstum.

Wenn es keinen Grund mehr für Wachstum gibt, gibt es keinen Grund mehr für Ziele.

Wenn du keine Ziele hast, hast du keine Verantwortung und ohne Verantwortung bist du einfach zu töten.

Wenn du einfach zu töten bist, ist all das bedeutungslose Leid angebracht. 

Doch wirst du besser werden, wenn du dich gut fühlst, wie du bist?

Eher nicht oder?

Wie miserabel musst du dich fühlen, bis du motiviert genug bist, besser zu werden?

Vielleicht hast du also allen Grund, dich miserabel zu fühlen.

Vielleicht bist du hier (A) und willst und sollst und könntest dort sein (B).

Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass du nicht da bist, wo du sein willst, da wir nie dort sind, wo wir sein wollen.

Wir wollen immer besser werden.

Wir können.

Wir sollten.