Wieso entsteht Akzeptanz durch Wahrhaftigkeit?

Wieso entsteht Akzeptanz durch Wahrhaftigkeit?

Auszug aus Klientengespräch.

Wieso entsteht Akzeptanz durch Wahrhaftigkeit?

A: Weil wir zuerst erkennen müssen, was wir nicht lösen möchten.

F: Wie das?

A: Dein Verstand klammert sich an Probleme, weil er vorgibt, sie lösen zu wollen. Wärst du ehrlich zu dir selbst, würdest du erkennen, dass du manche davon gar nicht lösen möchtest. Und dadurch von ihnen ablassen.

F: Wie lasse ich von ihnen ab?

A: Du brauchst einen Referenzwert. Wenn du nie erfahren hast, wie es sich anfühlt, für eine Sache wirklich zu „brennen“, kannst du nicht wissen, ob du bereit bist, für all deine Probleme zu brennen.

F: Das heißt ich soll mir etwas suchen, mich darin verlieren und dann merke ich, ob ich auch andere Probleme lösen möchte?

A: Wenn es das ist, was du willst.

F: Tust du das so?

A: Was ich tue ist irrelevant. Meine Handlungen entspringen nur meiner Wahrhaftigkeit. Externe Vorschläge werden nur deinen Verstand füttern. Ich probiere aus, ob etwas funktioniert, wie ich es möchte. Das Ziel ist nur ein Resultat, ich strebe es nicht an. Das einzige Ziel ist den Verstand zu überwinden und das funktioniert ausschließlich durch absolute Wahrhaftigkeit.

F: Wenn ich dann weiß, wie es sich anfühlt, in einer Sache obsessiv zu sein, wie lasse ich dann meine Probleme los?

A: Schreibe deine größten Probleme auf und frage dich dann, ob du bereit wärst, sie mit der gleichen Gewissenhaftigkeit zu lösen, mit der du an diese eine Sache rangegangen bist. Wenn nein, entsteht automatisch Akzeptanz. Dann hast du das Problem losgelassen. Doch davor braucht es Blut und Schweiß.

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