Meine Hölle

Lass mich dir erzählen, wie ich aus meiner persönlichen Hölle auf Erden ausstieg und ein Leben erschuf, das ich liebe.

Bereit?

Fangen wir in einem deutschen Discounter an.

Ich arbeitete neben meinem Psychologiestudium bei Aldi, um Geld zu verdienen.

Die Arbeit war hart und hatte überhaupt nichts mit dem zutun, was ich eigentlich tun wollte (glaub mir, wirklich gar nichts). 

Was ich tun wollte, wusste ich aber auch nicht wirklich.

Mit dieser Einstellung wachte ich jeden Tag auf, meistens um 5 Uhr (ich bin ein Nachtmensch, heute wache ich ohne Wecker gegen 10 Uhr auf).

Jeden Tag fuhr ich zur Filiale, kassierte Waren ab, füllte Regale auf, ließ mich von Menschen mit Tomaten bewerfen (kein Scheiß).

Das Problem war nicht die Arbeit an sich.

Das Problem war, dass ich keine Perspektive hatte.

Es gab keine Zukunft, die ich attraktiv fand, was logisch war, da meine Gegenwart auch nicht attraktiv war. 

 


Und ich sorgte jeden Tag dafür, dass das sich nicht ändern würde.

Irgendwann wachte ich nachts auf, schweißgebadet.

Ich umfasste mit beiden Händen meinen Hals.

Ich erstickte .... zumindest dachte ich das.

Da ich zu dem Zeitpunkt schon Psychologie studierte, wusste ich, dass es eine Panikattacke war.

Und es würde nicht die Letzte sein.

Die nächsten Monate waren im Vergleich zu den körperlichen und psychischen Schmerzen, die ich bereits in meinem Leben erlebt hatte, die absolute Hölle.

Ich blieb 7 Tage am Stück wach, weil ich Angst hatte, im Schlaf zu ersticken.

Ich musste alle 30 Minuten aus der Kasse, da ich nicht mehr funktionierte, mein visuelles Sichtfeld und mein Hörvermögen schalteten sich fast komplett ab, ich wurde mehrmals für ein paar Sekunden bewusstlos.

Ich spürte die Magensäure in meinem Mund, die meine Zunge lähmte, weil mein Sodbrennen so stark war. 

Ich hatte keine Nackenmuskeln mehr, das waren nur noch stahlharte Panzer. 

Irgendwann machte es Klick.

Als nichts mehr ging.

Ich konnte nur noch essen und schlafen.

Ich hatte keine Wahl, es musste sich etwas ändern.

Ich kündigte meinen Job und begann eine Therapie in einer Tagesklinik.

Nebenbei behandelte ich mich selbst als meinen eigenen Patienten, ich analysierte mich, meine Vergangenheit, mein Verhalten, ich führte tiefenpsychologische Übungen durch und vieles mehr.

Mein größtes Problem war, dass mein Leben ein Scheiterhaufen war und die einzige Lösung war, die verdammte Verantwortung zu übernehmen.

Die einzige Lösung war, die schwerste Last zu finden, die ich tragen konnte und sie dann zu tragen, sodass ich nachts, wenn ich wieder aufwachte und mein Verstand mir wieder sagte, wie nutzlos ich war, ich erwiedern konnte:

"Ok. Vielleicht bin ich ein Loser! Aber immerhin kann ich das von hier nach da tragen!"

Die nächsten 7 Jahre reiste ich durch dutzende Länder, nachdem ich mich in Deutschland abgemeldet hatte.

Bei meiner Abmeldung hatte ich 10.000€ Schulden.

Ich arbeitete für Essen und ein Zimmer bei 40 Grad auf Bauernhöfen, in einem Callcenter und für Marketingagenturen. Ich schlief auf einem Bett direkt neben einem Hundebett, hüttete für eine Unterkunft Hunde und aß mehrere Wochen Bohnen, Spinat und tiefgekühlten Fisch. 

Warum?

Weil ich wusste, wie ich in meiner persönlichen Hölle gelandet war. 

Somit wusste ich auch, was ich

a) besser vermeiden sollte

b) besser tun sollte

um nicht mehr dort zu landen. 

Deshalb nahm ich die Opfer, Entbehrungen und schmerzhaften Erfahrungen auf mich. 

Bis heute lebe ich nur aus einem Rucksack. 

Ich schrieb drei Bücher, die von meinen Erfahrungen handelten und verkaufte mehr als 15.000 Exemplare.

Ich begleitete mehr als 1000 Männer, denen es so ähnlich ging, wie mir damals und half ihnen, ihrem Leben Bedeutung zu geben, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und eine attraktive Zukunft zu erschaffen.

Ich war für andere derjenige, den ich damals gebraucht hätte.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst zu hassen, das Leben zu hassen, die Existenz zu hassen und die Welt zu hassen.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man mehr überlebt, als lebt.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man von Ängsten der Ablehnung, des Versagens, der Zukunft geplagt wird.

Ich kenne alle Abgründe.

Aber!

Ich kenne auch alle psychologischen Methoden, die einen aus jedem Abgrund herausholen können.

Ich habe sie alle an mir selbst und meinen Klienten getestet.

Und in einen Kurs gepackt, der all das vermittelt.

Sowohl die Theorie, als auch die notwendige Praxis.

Weil niemand es verdient hat unnötig zu leiden, sein Potenzial nicht auszuleben, sich selbst zu hassen.

Und weil ich weiß, dass es funktioniert, kannst du den Kurs 14 Tage testen.

Ohne Verpflichtungen.

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Marius, 2. Juli 2021, Sofia (Bulgarien)

 

 Auszug Kapitel "Potenzialentfaltung"

 

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